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Betafaktor


Der Betafaktor (ß) stellt in der Finanzierungstheorie eine Kennzahl für das mit einer Investitions- oder Finanzierungsmaßnahme übernommene systematische Risiko (auch Marktrisiko genannt) dar.

Formal ist der Beta-Faktor hierbei definiert als

ß = COVi,m / s²m = ki,m si/sm

d.h. als der Quotient aus der statistischen Kovarianz eines Wertpapiers i mit dem Markt-Portfolio M zu der Varianz des Markt-Portfolios M oder - was das gleiche ist - als Produkt aus dem Korrelationskoeffizienten k des Wertpapiers i zu dem Markt-Portefeuille M mit dem Verhältnis von Standardabweichung des Wertpapiers i zur Standardabweichung des Markt-Portefeuilles M.

Der ß-Faktor sagt aus, welche Änderung die erwartete Rendite eines individuellen Wertpapiers bzw. Wertpapier-Portfolios bei einer Änderung der Rendite des Markt-Portfolios um einen Prozentpunkt erfährt und zeigt damit den Zusammenhang zwischen der erwarteten Rendite einer risikobehafteten Investition und der erwarteten Rendite des Markt-Portfolios auf.

Mit dem Beta-Faktor lassen sich drei Gruppen von Wertpapieren bilden:

1. ß-Faktor größer 1 bedeutet: das Wertpapier bewegt sich in größeren Schwankungen als der Gesamtmarkt
2. ß-Faktor gleich 1 bedeutet: das Wertpapier bewegt sich gleich dem Gesamtmarkt
3. ß-Faktor kleiner 1 bedeutet: das Wertpapier bewegt sich weniger stark als der Gesamtmarkt.

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