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Geldmarktpapier
 

Geldmarktpapiere sind ein Bereich des Geldmarkts. Hier erfolgt die Beschaffung kurzfristiger Gelder über die Emission (Ausgabe) spezieller Wertpapiere, in aller Regel abgezinste Schuldverschreibung. Der Verkaufspreis errechnet sich aus dem Nominalwert abzüglich der für die Laufzeit insgesamt anfallenden Zinsen.

Damit ist der Kaufpreis folgendermaßen zu errechnen:
Kaufpreis = Nominalwert - [(Nominalwert x Zinssatz in % p.a. x Laufzeit tatsächliche Tage)/ (360 Tage x 100)]

Zu den Geldmarktpapieren zählen:

Unverzinsliche Schatzanweisungen, die mit einer Mindeststückelung von 1 Mio EUR von der Deutschen Bundesregierung ausgegeben werden.
Treasury Bills, die mit einer Mindeststückelung von 1.000 USD und abgezinst durch die US-Regierung ausgegeben werden.
Commercial Papers, auch CP genannt, die vornehmlich durch erstklassige Industrieadressen begeben werden. Voraussetzung für die Plazierung und den Handel ist ein ausgezeichnetes Rating des Emittenten. Commercial Paper werden von Unternehmen zur Deckung eines kurzfristigen Kreditbedarfs ausgegeben.
Certificates of Deposits, auch CD oder Einlagenzertifikate genannt. Es handelt sich um von Banken emittierte Geldmarktpapiere in Form von Inhaberpapieren. Der Vorteil des CD liegt darin, daß sie problemlos auf Sekundärmärkten gehandelt werden können. Ein Anleger kann damit ein CD vor Fälligkeit wieder veräußern und damit einen unvorhergesehenen Kapitalbedarf decken.

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