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Kapitalmarktanomalie
 

Kapitalmarktanomalien sind in erster Linie empirisch beobachtbare Effekte, die gegen die Hypothese eines gleichgewichtigen Kapitalmarktes sprechen. Es gibt für die einzelnen Effekte aber auch verschiedene theoretische Erklärungsansätze.

Beispiele
Der Kalenderzeiteffekt beschreibt eine Gruppe von Kapitalmarktanomalien, die maßgeblich davon abhängen, an welcher Stelle im Kalender die empirische Beobachtung stattfindet.
Der Januareffekt beschreibt eine Kapitalmarktanomalie, die zu einer regelmäßigen Überperformance besonders von kleinen Unternehmen im Januar verglichen mit anderen Monaten führt.
Day-of-the-week-Effekt
Der Kleinfirmeneffekt beschreibt den Effekt, dass kleine Unternehmen (Small-Caps) langfristig eine höhere risikoadjustierte Rendite aufweisen als große Unternehmen. Einen ähnlichen Zusammenhang beschreibt der Neglected-firm-Effekt, der eine bessere Performance für Aktien, die von Analysten weniger intensiv beobachtet werden, ausweist. Wird angenommen, dass kleine Unternehmen meist weniger intensiv unter der Beobachtung der Analysten stehen, so geht die Aussage beider Effekte in die gleiche Richtung.
Neglected-firm-Effekt
Mean-Reversion-Effekt
Buchwert-Marktwert-Effekt

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