Aktien-Depot - Lexikon der BörseSharpe Ratio
|
| Das Sharpe-Ratio ist ein Begriff der Finanzmärkte, mit dem die Rendite unterschiedlicher Anlageformen bezüglich ihres Risikos vergleichbar gemacht werden sollen. Dabei wird von der Rendite der Anlage die Rendite einer in der Laufzeit vergleichbaren risikolose Anlage, wie sie beispielsweise eine Bundesanleihe darstellt, abgezogen und ins Verhältnis zum eingegangenen Risiko gesetzt. Damit wird erkennbar, wie viel Rendite pro Einheit Risiko erwirtschaftet wurde. Als Maß für das Risiko gilt die Volatilität ausgedrückt durch die Standardabweichung vom durchschnittlichen Kurs. Sie gibt an, wie stark die Renditen einer Anlage streuen. Je größer der Wert für das Sharpe-Ratio, desto besser war die Wertentwicklung der untersuchten Geldanlage im Vergleich zur risikolosen Anlage "Das Eingehen des Risikos wurde belohnt". Das Sharpe-Ratio kann auch negative Werte annehmen, was bedeutet, daß die Wertentwicklung der untersuchten Geldanlage schlechter war als bei der risikolosen Anlage "Das Eingehen des Risikos wurde nicht belohnt". Eine sinnvolle Berechnung des Sharpe-Ratio ist nur im Nachhinein möglich. Diese Kennzahl wurde vom Nobelpreisträger William F. Sharpe entwickelt. Dieser Artikel basiert auf
einem
Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia
und steht unter der GNU-Lizenz
für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der
Autoren
verfügbar. |
zurück zur Lexikon-Übersicht zurück zur Startseite Aktien-Lexikon - alles zum Thema Börse | Börsen- + Aktien-Literatur | Die Börsen der Welt | Impressum |