Leitindex DAX weiterhin nicht anlegerfreundlich aufgestellt

Die vergangenen Tage haben es gezeigt: Der deutsche Leitindex DAX kämpfte mit der Marke von 12.000 Punkten und wie es in den kommenden Monaten weitergeht, ist noch lange nicht geklärt. Der größte deutsche Index steht heute nicht mehr so gut dar, wie es z.B. noch zu Beginn des Jahres der Fall gewesen ist. Langfristig gesehen ist es denkbar, dass einige Aktien an Wert verlieren. Das bedeutet jedoch nicht, dass es nicht auch eine Menge an Chancen im DAX gibt. Wer sich die Werte unter dem Strich anschaut wird feststellen, dass bereits jetzt viele Firmen gegenüber dem Beginn des Jahres eine Menge an Wert eingebüßt haben. Das liegt daran, dass die Börse sich seitdem nicht sehr positiv entwickelt hat. Grundsätzlich ist der Leitindex DAX nach wie vor gefragt und wird von vielen Indizes abgebildet, jedoch haben einige Aktien massiv an Wert verloren.

Neu ist im Leitindex DAX, dass das Unternehmen Wirecard die Commerzbank ersetzen wird. Für viele Aktionäre ist dies nur ein typisches Beispiel dafür, wie schnell sich die Welt derzeit ändert und was alles möglich ist. Gerade in der Bankenwelt hat sich im Zuge der Digitalisierung einiges geändert und das bekommen auch die etablierten Banken zu spüren. Der Börsenwert des Unternehmens Wirecard ist in den vergangenen 3 bis 5 Jahren massiv angestiegen und die entsprechenden Zahlungsmöglichkeiten des Unternehmens werden weltweit genutzt. Der Konzern kündigte bereits an, dass er nicht mehr so stark durch Zukäufe, sondern vor allem durch organisches Wachstum wachsen möchte. Auf lange Sicht ist es denkbar, dass sich hier ein Konzern entwickelt, der eine Menge an Potential hat. Die Commerzbank ist damit nicht mehr Teil der ersten Liga der Konzerne in Deutschland. Sie muss sich daran wohl erst einmal gewöhnen und mit ihr tausende von Aktionären.

Leitzins könnte in Deutschland bald angepasst werden

Bedingt durch den niedrigen Leitzins haben es die Banken in Deutschland derzeit nicht leicht. Gerade bei der Commerzbank als auch bei der Deutschen Bank sieht es derzeit nicht mehr so gut aus, wie es noch vor etwa 10 bis 15 Jahren der Fall gewesen ist. Dies könnte sich ändern, wenn in Europa der Leitzins wieder angehoben wird. Langfristig gesehen ist es denkbar, dass die Banken wieder Gewinne erzielen können, wenn die Zinsen steigen. Es gibt Analysten, die davon ausgehen, dass der Leitzins im Jahr 2019 vermutlich erstmals in Europa wieder angehoben wird. Dies könnte dazu führen, dass sich die Bilanzen der Banken verbessern. Anzumerken ist dabei jedoch auch, dass natürlich steigende Zinsen dazu führen können, dass nicht mehr nur in Aktien, sondern wieder verstärkt in klassische Geldanlagen wie Tagesgelder oder Festgelder investiert wird.

Autoaktien in Deutschland erneut unter Druck

Die Aktien der großen Automobilbauer Daimler, BMW sowie VW sind in den vergangenen Tagen weiter unter Druck geraten. Das bedeutet, dass der Kurs vieler Aktien weiter gesunken ist. Die Aktie von BMW nähert sich er Marke von 80 Euro und die Aktie von Daimler rutscht immer weiter unter die Marke von 56 Euro. Bei VW gab es in den vergangenen Tagen neue Tiefststände von gerade einmal rund 136 Euro und damit so niedrig, wie schon seit einigen Monaten nicht mehr.

Es gibt große Sorge bei den Autobauern darüber, dass es in den USA eventuell neue Zölle geben könnte. Vor kurzem wurde darüber berichtet, dass die Zölle für die europäischen Autobauer von 2,5 auf 25% steigen könnten. Dies dürfte einen sehr großen Einfluss auf die Bilanzen haben und dazu führen, dass in jedem Fall die Umsätze der Autobauer deutlich sinken.

Anzumerken ist, dass es derzeit danach aussieht, als ob man mit den Autoaktien in Deutschland natürlich noch gute Renditen durch die Dividende erzielen kann. Dabei muss natürlich berücksichtigt werden, dass sich dies in den kommenden Jahren durchaus ändern kann, wenn die Gewinne der Unternehmen sinken sollten. Das bedeutet, dass in jedem Fall niedrigere Renditen erzielt werden und es wohl auch negative Auswirkungen auf die Dividenden haben könnte. Dies ist jedoch derzeit alles Zukunftsmusik und nur schwer zu durchschauen, bzw. es ist nur schwer eine entsprechende Analyse zu stellen.

Unter dem Strich betrachtet bieten die Autobauer derzeit ein günstiges Niveau. Sollten die entsprechenden Zölle nicht in Kraft treten, kann dies dazu führen, dass in jedem Fall der Wert vieler Aktien wieder steigen wird. Es ist denkbar, dass hier langfristig wieder Gewinne erzielt werden können. Das Risiko ist derzeit jedoch höher, als es noch vor ein paar Wochen der Fall gewesen ist – so zumindest die Meinung vieler Investoren und Analysten sowie die entsprechenden Kommentare in Foren.

Welche Risiken hat der Aktienmarkt in Deutschland derzeit?

Die Kurse im DAX sind in den vergangenen Wochen deutlich eingebrochen. Das bedeutet, dass in jedem Fall entsprechend niedrigere Kurse zu erwarten sind. Sollten die Quartalszahlen der Unternehmen weiterhin schlecht ausfallen und die Prognosen gekappt werden dürfte dies dazu führen, dass in jedem Fall mit sinkenden Kursen zu rechnen ist. Anzumerken ist auch, dass natürlich entsprechend sehr viel Geld mit Aktien verdient werden kann, wenn es zu einer Erholung der Kurse kommen sollte.

Langfristig sollte im Blick gehalten werden, wie man entsprechend im DAX agiert und natürlich auch wie man entsprechend anlegt. So lange der Leitzins auf dem aktuellen Niveau von 0% ist führt dies dazu, dass massiv in Aktien und andere Investments Geld gesteckt wird. Sollte es dazu führen, dass der Leitzins in den kommenden Jahren wieder steigt, dürfte dies auch dazu führen, dass langfristig die Zinserträge in anderen Geldanlagen steigen können. Das bedeutet in der Tat, dass mehr Geld in Tagesgeld oder Festgeld investiert wird, als es derzeit der Fall ist. An den Börsen könnte dies dazu führen, dass die Kurse in den kommenden Jahren deutlich fallen.

Vonovia Aktie trotzt aktuellen Turbulenzen – Aktie stabil über 30 Euro

Die Vonovia Aktie notierte in den vergangenen Wochen stets bei 40 bis 43 Euro und zeigt damit eindrucksvoll, dass die Aktionäre hinter ihr stehen. In der Praxis ist der Kurs deutlich höher, als es noch vor ein paar Monaten der Fall gewesen ist, als die Aktie einen kleinen Rücksetzer auf 37 bis 38 Euro hinnehmen musste. Was die Dividende angeht, so gab es in den vergangenen Jahren deutliche Steigerungen und auch für das Jahr 2018 ist davon auszugehen, dass die Aktionäre bei der Vonovia ordentlich entlohnt werden. Die Dividende lag für das Jahr 2016 noch bei einem Wert von 1,12 Euro je Aktie. Für das Jahr 2017 ist der Wert dann deutlich gestiegen und zwar auf 1,32 Euro je Aktie. Die Analysten gehen davon aus, dass mindestens dieser Wert auch für das Jahr 2018 erzielt werden könnte. Es gibt viele Diskussionen in Foren, die davon ausgehen, dass es in den kommenden Jahren weiter positiv bergauf mit dem Unternehmen geht und dass auch die Dividende weiter steigen könnte. In der Praxis ist damit eine gute Rendite zu erzielen – zum einen durch das Potential, die der Kurs auf dem derzeitigen Niveau hat und zum anderen natürlich auch durch die Dividende, die in den kommenden Jahren weiter steigen könnte. Langfristig gesehen ist es möglich, dass in jedem Fall mit guten Zahlen zu rechnen ist.

Amazon Aktie auf Rekordwert

Die Amazon Aktie ist in den vergangenen Wochen deutlich im Wert gestiegen. Das liegt daran, dass der Konzern weiter seine Umsätze verbessern konnte und auch die entsprechenden Bewertungen der Analysten deutlich positiver geworden sind. Der Preis je Aktie notierte vor kurzem erstmals über der Marke von 2.000 US Dollar je Stück, was aktuell einen Kurs von über 1.700 Euro je Stück bedeutet. Insgesamt betrachtet ist es möglich, dass mit Hilfe der Amazon Aktie ordentliche Renditen über die vergangenen Jahre erzielt werden konnten. Vor kurzem wurde die Bewertung, bzw. das Kursziel der Amazon Aktie von einigen Analysten deutlich angepasst. Es ist möglich, dass die Aktie in den kommenden Jahren durchaus auf 2.500 US Dollar je Papier steigen könnte. Damit wäre Amazon ein Wert, der in den vergangenen Jahren mehr als doppelt so hochgestiegen ist und mit dem sehr hohe Renditen möglich geworden sind.

Wie lange die Rallye von Amazon noch läuft, ist derzeit vollkommen offen. Es sieht derzeit nicht danach aus, als ob die Rallye in den kommenden Monaten stoppen könnte. Gerade das Geschäft in der Weihnachtszeit dürfte dazu führen, dass bei Amazon in jedem Fall entsprechende Renditen und Gewinne gemacht werden dürften.

Grundsätzlich ist anzumerken, dass Aktien wie Amazon, Facebook oder aber auch Netflix derzeit sehr gefragt sind und deutlich höher notieren, als es noch vor ein paar Jahren der Fall gewesen ist. Zu beachten ist, dass diese Unternehmen auf dem Markt eine einzigartige Stellung haben. Die Gefahren, die hierbei möglich sind, liegen meist in potentiellen Regulierungen und anderen gesetzlichen Änderungen. Sollte es zu staatlichen Vorgaben kommen, die einen Impact auf das Geschäftsmodell haben, könnte dies bei Amazon sowie bei Facebook und anderen Konzernen schnell zu einer negativen Kursentwicklung führen.

Grundsätzlich ist es möglich, dass sich durch solche Regulierungen meist gute Möglichkeiten für einen Einstieg in die Aktie und in das Unternehmen ergeben. Langfristig gesehen sind die Prognosen vieler Analysten für Amazon und andere Aktien jedoch eindeutig positiv.

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